Pauli Hofe

Herzlich Willkommen beim Bürger-Schützen-Verein

  

Bürger-Schützen-Verein Soest von 1224 - 1444 - 1824

 

                                                                      Die Pauli Hofe ist eine der aktuell 5 Hofen des Bürger-Schützen-Vereins. 

 

Hofesfahne

 

Die Hofe 2006

 Die Hofe 2004

Das Wort Hofe leitet sich wohl von "Hof" ab und bezeichnet alte historische Stadtviertel oder Pfarrbezirke, speziell im westfälischen Raum (Soest, Lippstadt, Werl). Die Hofen innerhalb der Stadtumwallung bildeten auch die Grenzen innerhalb der sich die Bürger organisierten, zum Beispiel zum Schutz der Stadttore oder Feuerwachen.

Wahrscheinlich gründeten sich die Hofen im 12. JH, unsere Schützenhistorie gründet sich auf 1224. Innerhalb der Hofen unterhielten die Bürger Schutzpersonal, denn reguläres Militär oder Polizei gab es noch nicht. Den Wachen stand jeweils ein Hauptmann vor. In diese Zeit hinein fallen auch die ersten Erwähnungen der Schützen (Schuten). Von Seiten des Soester Rates wurden die Schützen mal mehr, mal weniger geliebt und unterstützt. Teilweise wurden sie auch wieder aufgelöst.

Ein weiteres Gründungsjahr ist 1444, zur Soester Fehde. Irgendwann verlor sich die Bedeutung der Schützen für die Sicherheit der Stadt. Napoleon und die Preussen übernahmen deren Aufgaben und die Schützen lösten sich mehr oder weniger auf. 1824, ein weiteres wichtiges Jahr in der Soester Schützengeschichte, gingen Bürgerverein und Schützenverein zusammen und es gründete sich der Bürger-Schützen-Verein in der Form, wie wir ihn heute kennen. Daraus resultiert auch unsere heutige Uniform. Der Zylinder und der Gehrock waren zu dieser Zeit in jedem bürgerlichen Haushalt anzutreffen. 

Die Geschichte führt den fränkischen König Dagobert und Phillipp von Heinsberg (1167 - 1191), Kölner Erzbischof, als Gründer der Hofen in Soest an.

  • (Große) Nordhofe (Brüder Tor, Walburger Tor, Schültinger Tor, Brüder Str., Walburger Str.)
  • Große Westhofe (Nöttenhofe) (Nötten Tor, Nötten Str.
  • Kleine Westhofe (Jakobihofe) (Jakobi Tor, Jakobi Str.)
  • Paulihofe (Pauli oder Ulricher Tor, Pauli Str., Ulricher Str.)
  • Thomähofe (Thomä Tor, Thomä Str., Grandweg)
  • Osthofe (Osthofen Tor, Osthofen Str.)

Heute bestehen die Große Nordhofe, die Nöttenhofe, die Jakobihofe, die Paulihofe und die Thomä-Osthofe.

Hofesgrenzen  

(Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Hofe)

Zu den Hofen gehört i.d.R. auch ihr Kirchspiel. Die Paulihofe mit der Pauli Kirche, die Große Nordhofe mit St. Maria zur Wiese (früher auch St. Georg), die Thomä-Osthofe mit Neu- und Alt St. Thomä, Nötten- und Jakobihofe mit Petri Kirche und dem Dom.

Von 1200 - 1500 war Soest eine, wenn nicht die größte Stadt in Westfalen. 

 


 

 Unser Hofeslokal direkt am Grandweger Tor  . . .

Hofeslokal

Grandweger Krug

 

Die "guten Geister" unseres Hofeslokas und der Pauli Hofe.

 


 

 Unser Kirchspiel, die Pauli Kirche.

Die Pauli Kirche

 

Die Existenz der Kirche wurde um 1229 erstmals erwähnt. Also ist nicht genau bekannt, wann sie gebaut wurde. Um 1350 wurde sie von einer romanischen zu einer gotischen Kirche umgebaut.

 

Weitere Informationen unter http://www.petri-pauli.de/